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Dreigroschenoper, © Tanja Dorendorf / T+T Fotografie Dreigroschenoper
Sonntag, 26. September 2021, 17.00 Uhr

gültige Abos: Tutti und Viva

Schauspiel von Bertold Brecht
Musik von Kurt Weill
Regie: Rüdiger Burbach
Musikalische Leitung: Till Löffler
theaterkantonzuerich.ch

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=dNgJzl7E_Rg

Die Halbwelt von London ist die Heimat der Diebe, Huren und Bettler. Der ungekrönte König Peachum macht guten Gewinn mit dem Mitleid der Leute, indem er die Armen der Stadt zu Krüppeln ausstaffiert und das erbettelte Geld kassiert. Die zweite Grösse im Milieu ist der Gangster Macheath, genannt Mackie Messer. Der grossmäulige Frauenheld ist zu einer Unterweltgrösse aufgestiegen und findet unglücklicherweise Gefallen an Peachums Tochter Polly. Beide schliessen heimlich den Bund fürs Leben. Als Peachum von der Heirat erfährt, kommt es zum erbitterten Kampf.

Bertolt Brecht war gerade 30 Jahre alt, als er seine kapitalismuskritische Oper schrieb, die «so prunkvoll gedacht war, wie nur Bettler sie erträumen» und «so billig sein sollte, dass Bettler sie bezahlen können». «Die Dreigroschenoper» verdankt ihren Erfolg auch der Musik von Kurt Weill, der nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in die USA emigrierte, wo er in den 1940er Jahren ein erfolgreicher Musicalkomponist war.